III. Amenemhat

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Amenemhat III. (Nimaatre) markiert den politischen und wirtschaftlichen Zenit des Mittleren Reiches und blickt auf eine lange Regierungszeit von rund 46 Jahren zurück. Er transformierte die Fayyum-Region in ein hochproduktives Agrarzentrum, indem er die dortigen Meliorations- und Wasserbauprojekte vollendete. Seine Bautätigkeit umfasst zwei Pyramidenkomplexe: die „Schwarze Pyramide“ in Dahschur (welche aufgrund von statischen Problemen und Untergrundinstabilität aufgegeben wurde) sowie seine finale Ruhestätte in Hawara. Der kolossale Totentempel, der an die Hawara-Pyramide angrenzt, wurde von antiken griechischen Autoren als das „Labyrinth“ bezeichnet und in der Antike zu den Weltwundern gezählt. Die Substruktur seiner Grabkammer ist berühmt für ihre komplexen Sicherheitsvorkehrungen und Verschlusssysteme zum Schutz vor Grabräubern.