Maat, der Zentralbegriff der ägyptischen Kosmologie und Ethik, wird als Göttin personifiziert, die eine Straußenfeder auf dem Kopf trägt. Der Terminus „Maat“ umfasst ein breites Bedeutungsspektrum, das Wahrheit, Gerechtigkeit, Rechtschaffenheit, Weltordnung, Gleichgewicht und das kosmische Gesetz impliziert. Die Göttin Maat galt als die geliebte Tochter des Schöpfer-Sonnengottes Re. Sie reiste mit ihm in der Sonnenbarke, erfreute sein Herz und „gab Leben in seine Nasenlöcher“ (spendete ihm den Lebenshauch). Die primäre Pflicht des ägyptischen Königs (Pharao) bestand darin, die Maat aufrechtzuerhalten und zu verwirklichen. Im Jenseits wurden die Verstorbenen im Totengericht danach beurteilt, ob sie in Übereinstimmung mit der Maat gelebt und die Maat gesprochen hatten.
Seit dem Alten Reich wurde die Existenz der Maat als unabdingbare Voraussetzung für die tägliche Regeneration des Sonnengottes betrachtet. In den Unterweltsbüchern wird sie ikonographisch in unmittelbarer Nähe zu Re verortet, wie sie ihn sowohl in der Tages- als auch in der Nachtbarke begleitet. Dieser Umstand, oder möglicherweise der inhärente Dualismus Ägyptens als Doppelreich, liefert den interpretatorischen Rahmen für das Phänomen, dass Maat auch als zwei identische Göttinnen (Maati) in Erscheinung treten kann.
Maat teilt ihr Emblem, die Feder, mit dem Luftgott Schu. Bisweilen wurde sie auch mit Schus Schwester Tefnut assoziiert. Es heißt, dass die Götter „von der Maat leben“, und die Göttin wurde mit elementaren Lebensgrundlagen wie der Luft zum Atmen, dem Brot zum Essen und dem Bier zum Trinken identifiziert. Ab dem 14. Jahrhundert v. Chr. wird Maat ikonographisch häufig als geflügelte Göttin dargestellt. Ähnlich wie Isis vermochte sie es, die Toten durch den Luftzug, den sie mit ihrem Flügelschlagen erzeugte, zu revitalisieren. Ein weiteres signifikantes Emblem der Maat ist das Hieroglyphenzeichen eines Sockels, welches auch in der orthographischen Schreibung ihres Namens Verwendung findet. Derartige Sockel werden unter den Thronen von Göttern dargestellt, die als göttliche Richter fungieren. Diese Ikonographie wurde dahingehend interpretiert, dass die Maat das fundamentale Fundament darstellt, auf dem die ägyptische Gesellschaftsordnung gründet.
Krallar, sık sık bir tapınağın baş tanrısına minyatür bir Maat figürü sunarken gösterilirdi. Bu, kral ve halkı dürüst bir yaşam sürmediği sürece tüm günlük ritüellerin ve kurbanların anlamsız olacağı anlamına geliyordu. Yargıçlar ve yüksek memurlar, maat’ın yasalarını uyguladıklarını belirtmek için tanrıçanın resimlerini taşırlardı. Maat, tarafsız yargıç olan ve maat yasalarını yazıya döktüğü söylenen Thoth ile sıklıkla ilişkilendirilirdi. Bu durum, gerçek dünyada “maat içinde nasıl yaşanacağını” öğreten veya tartışan birçok Mısır edebi eserine ilahi bir öncül sağlamıştır.
Die ägyptischen Mythen über das Goldene Zeitalter rekurrieren auf eine Epoche, in der die Maat als Herrscherin auf Erden waltete. In einigen Überlieferungen wird berichtet, dass sie sich, betrübt über die Verfehlungen der Menschheit, in die himmlischen Sphären zurückzog. Es bestand jedoch die Vorstellung, dass die Maat weiterhin mit dem Individuum wie ein Schutzgeist koexistierte und den Verstorbenen ins Jenseits begleitete. Schließlich etablierte sich die Phrase „sich zur Maat gesellen“ als ein Euphemismus für den Tod.
Ölüler Kitabı‘nda, İki Gerçeğin Salonu (veya Çifte Maat), ölülerin ruhlarının yargılanmaya geldiği yerdir. Ölülerin kalpleri, Maat’ın tüyüne karşı tartılırdı ve bazen onun resmi terazinin üzerine yerleştirilirdi. Eğer ölen kişi, Ra gibi, kalbinde Maat’ı taşımışsa, terazi dengede durur ve ölen kişi “sesi doğru olan” veya “haklı çıkan” olarak ilan edilirdi.
Mısır’ın Persler tarafından işgal edildiği döneme ait bir ilahi, Ra’nın kalbinden parlayan “Maat’ın güzel yüzünü” çağırır. Tanrıçaya, maat’ı uygulayabilmesi için Pers kralının dilinde ve kafasında ikamet etmesi için yalvarılır. Greko-Romen Dönemi’nde Maat, Mısır dinindeki merkezi yerini kaybetmiş ve bazı işlevleri İsis tarafından devralınmıştır.

